Viktoria Mordaschew ist kürzlich auf dem 72. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) in Kassel mit dem Best Young Scientist Award ausgezeichnet worden.
Mit dem Preis würdigt die GfA herausragende wissenschaftliche Beiträge von Nachwuchsforschenden im Bereich der Arbeitswissenschaft. Der jährlich verliehene Award zählt zu den wichtigsten Nachwuchsauszeichnungen innerhalb der deutschsprachigen Arbeitswissenschaft und wird im Rahmen des GfA-Frühjahrskongresses vergeben – der zentralen Fachkonferenz des Fachgebiets mit zahlreichen wissenschaftlichen Beiträgen aus Forschung und Praxis.
Auszeichnung für Forschung zu Gamification in der Produktion
Ausgezeichnet wurde ihr Beitrag „Gamification in der Produktion: Qualitative Analyse praxisbezogener Wahrnehmungen und arbeitswissenschaftliche Implikationen“, der im Rahmen ihrer Promotionsforschung entstand.
Als wissenschaftliche Mitarbeiterin der von Prof. Dr. mult. Carsten Röcker geleiteten Arbeitsgruppe Mensch-Technik-Interaktion forscht Viktoria Mordaschew daran Gamification um menschengerechte Paramater zu erweitern. Dabei liegt der Fokus nicht darin maximale Produktivität zu erreichen, sondern eine menschengerechte Arbeitsgestaltung zu ermöglichen.
Internationale Bühne für Lemgoer Forscherin
Mit dem Award verbunden ist die geförderte Teilnahme an der kommenden Jahreskonferenz der International Ergonomics Association (IEA) in London, auf der Viktoria Mordaschew ihre Forschung einem internationalen Fachpublikum präsentieren wird.
„Die Auszeichnung ist eine große Anerkennung meiner bisherigen Forschungsarbeit und motiviert mich sehr, meine Forschung weiter voranzutreiben. Besonders freue ich mich darauf, im kommenden Jahr in London mit Fachleuten aus aller Welt diskutieren zu können.“
Mehr über inklusive Gamification erfahren: https://www.th-owl.de/profuture/kooperationen/inklusive-gamification/
