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Staying alive. Medizingeschichte(n) mit Risiken und Nebenwirkungen

inIT beteiligt sich an Sonderausstellung

Eine Gruppe von Menschen zeigt ein Plakat zur Ausstellungseröffnung.

Dr. Christoph-Alexander Holst (4.v.l.) mit anderen Verantwortlichen auf der Pressekonferenz am 07.10.2026 im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake

Werbung für die Ausstellung "Staying alive"

Das inIT beteiligt sich an der Sonderausstellung „Staying alive“.

Modell eines Krankenzimmers

Ein Krankenzimmer nach dem Baukasten-Prinzip designen

Was genau macht uns eigentlich krank? Wer und was heilt und vor allem wie? Und warum beschäftigen uns einige medizinische Themen heute genauso wie vor Jahrhunderten? Diesen Fragen geht das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake auf den Grund in der neuen Sonderausstellung „Staying alive. Medizingeschichte(n) mit Risiken und Nebenwirkungen“. Auch das inIT ist an dieser außergewöhnlichen Sonderausstellung zu 2.000 Jahre Medizingeschichte beteiligt.

Gesundheit und Kultur bilden Einheit

Mit „Staying alive. Medizingeschichte(n) mit Risiken und Nebenwirkungen“ verbindet das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake Kunst, Kulturgeschichte und Medizin auf ungewöhnliche Weise. Die interaktive Ausstellung lädt zum Staunen, Ausprobieren und Diskutieren ein und macht deutlich, dass Gesundheit seit Jahrhunderten untrennbar mit unserer Kultur verbunden ist. Gleichzeitig möchte sie für die Bedeutung von Prävention, Forschung sowie körperlicher und mentaler Gesundheit sensibilisieren und zeigen, welchen positiven Beitrag kulturelle Teilhabe für das Wohlbefinden leisten kann.

Medizin und Gesundheit

Ein Forschungsschwerpunkt des inIT liegt auf Medizin- und Gesundheitstechnik, was sich in der zum Wintersemester 2026/27 neu startenden Studienrichtung „Gesundheitsinformatik“ widerspiegelt. Seit vielen Jahren forscht das inIT gemeinsam mit starken Partnern im Gesundheitssektor, wie den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, dem Forschungsverbund CareTech OWL und dem Klinikum Lippe, an Gesundheitsthemen für die Menschen der Region.  Bereits in die Vorgängerausstellung „A KInd of Art“ zu Themen rund um die Künstliche Intelligenz war das inIT als Kooperationspartner des Weserrenaissance-Museums aktiv eingebunden. 

Medizinische Räume gestalten

Da für Besucherinnen und Besucher der Wandel der Medizin über Jahrhunderte erlebbar gemacht werden soll, hat das inIT neben einem hochmodernen Ultraschallgerät ein Forschungsexponat zu medizinischen Räumen zur Verfügung gestellt. 

Drei Bachelorstudentinnen aus den Fachbereichen Wirtschaftspsychologie und Innenarchitektur gingen im Rahmen des Transferjahrs 2025 unter Betreuung der Arbeitsgruppe Diskrete Systeme unter Leitung von Sen.-Prof. Dr. Volker Lohweg der Frage nach, wie sich medizinische Räume so gestalten lassen, dass sie das Wohlbefinden und damit die Genesung von Erkrankten fördern. Die Studentinnen beschäftigten sich intensiv mit der neuronalen Wahrnehmung in medizinischen Räumen und arbeiteten kreative Lösungen aus, wie ein optimales Raumklima zur Genesung von Patientinnen und Patienten beitragen kann. In der interaktiven Sonderausstellung können sich die Besucherinnen und Besucher ihr Krankenzimmer nach dem Baukasten-Prinzip selber designen.

Vielfältiges Begleitprogramm

Abgerundet wird die Sonderausstellung „Staying alive“ durch ein vielfältiges Begleitprogramm mit Führungen, Workshops, kulturellen Veranstaltungen und Vorträgen. Sen.-Prof. Dr. Volker Lohweg wird einen Vortrag zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz in Gesundheit und Medizin halten.

Die Sonderausstellung „Staying alive. Medizingeschichte(n) mit Risiken und Nebenwirkungen“ läuft bis zum 02.05.2027. Wir laden herzlich dazu ein, diese faszinierende Ausstellung zu entdecken!