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Parkinsonnetz OstwestfalenLippe+ kommt im CIIT zusammen

Wie kann die Therapie für Parkinson-Erkrankte verbessert werden?

Zuhörerinnen hören sich einen Vortrag im CIIT an

Parkinsonnetz OstwestfalenLippe+ im CIIT

Am 16. September 2026 kam das Parkinsonnetz OstwestfalenLippe+ (PNOWL+) erneut im CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT) zusammen. Die Mitglieder von PNOWL+ tauschen sich regelmäßig darüber aus, wie die Therapie für an Parkinson erkrankte Menschen verbessert werden kann. Die Arbeitsgruppe Diskrete Systeme unter Leitung von Sen.-Prof. Dr. Volker Lohweg gestaltet die Netzwerktreffen aktiv mit.

Begrüßung von Prof. Dr. Christoph Redecker

Projektleiter Prof. Dr. Christoph Redecker, Chefarzt der Abteilung für Neurologie und Neurogeriatrie am Universitätsklinikum OWL, brachte die etwa 60 Teilnehmenden des 14. Netzwerktreffens zur Begrüßung auf den aktuellen Stand.

Vortrag und Fallkonferenz

Nach einem Vortrag von Dr. med. Ingmar Wellach mit dem Titel „Therapiesicherheit bei Parkinson – Vorsicht in Klinik & Praxis“ und einer Vorstellung einer Fallkonferenz von Yaman Yousef, veranschaulichte Logopädin Maren George, wie eine Parkinson-Komplexbehandlung aus physiotherapeutischer und logopädischer Sicht gestaltet werden kann. Gerade dieser Praxisbezug wird von den Teilnehmenden sehr geschätzt.

Intensiver Austausch

Zu dem pragmatischen Ansatz der Netzwerktreffen gehört der sich wiederholende Austausch in Arbeitsgruppen. Hierzu trafen sich die Teilnehmenden in diesen Arbeitsgruppen:

  • Stand der PD-Assist-App

  • Beckenbodentraining bei Parkinson-Erkrankung

  • Therapiesicherheit bei Parkinson

Die Arbeitsgruppe Diskrete Systeme entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Lippe die Parkinson-App PD Assist, die einerseits Fachpersonal, andererseits Betroffene unterstützen soll. Patrick Gaudl stellte in der Arbeitsgruppe „App-Entwicklung“ einen Prototypen des KI-basierten Chatbots der PD-Assist-App vor. Die Teilnehmenden der Arbeitsgruppe probierten den Chatbot aus und äußerten direkt ihr Feedback. Durch den Austausch wurden Möglichkeiten und Barrieren des Prototyps identifiziert. 

Da die App nun in die Testphase geht, sind die Netzwerktreffen für Patrick Gaudl von höchster Bedeutung. Er unterstreicht: „Ich persönlich profitiere sowohl von dem fachlichen als auch praktischen Austausch, da dieser essenziell für die Entwicklung einer App für Parkinsonbetroffene ist. Der Austausch mit Menschen aus verschiedenen Fachdisziplinen sowie mit Betroffenen ermöglicht es mir aus Entwickler-Perspektive, die Zielgruppen und deren Bedürfnisse wirklich zu verstehen.“

Plenum und Ausblick

Nach einer abschließenden Präsentation aus den Arbeitsgruppen wies Prof. Redecker auf das Online-Format im November hin und gab einen kurzen Ausblick auf die Netzwerktreffen in Präsenz in 2027.