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inIT präsentiert Forschung zu KI-gestützter Netzwerkautomatisierung auf der NOMS 2026

Internationale Fachkonferenz zu KI und Netzwerkmanagement in Rom

Das inIT war auf dem IEEE/IFIP Network Operations and Management Symposium (NOMS 2026) in Rom vertreten. Für das Institut nahm der wissenschaftliche Mitarbeiter Steffen Fricke aus der Arbeitsgruppe Computernetzwerke unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Jasperneite an der internationalen Fachkonferenz teil.

Die NOMS 2026 stand unter dem Leitthema „AI for Management and Management for AI“ und brachte Forschende sowie Industrievertretende aus verschiedenen Ländern zusammen, um aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Netzwerkmanagement, Kommunikationssysteme und KI-gestützte Automatisierung zu diskutieren. Das Konferenzprogramm umfasste unter anderem Workshops, Technical Sessions, Paneldiskussionen, Tutorials, Poster Sessions und Demonstrationen aktueller Forschungsergebnisse.

Forschung zu KI-gestützter Echtzeitkommunikation

Im Rahmen des Workshops „MFI5.0 2026 – 7th Workshop on Management for Industry 5.0“ präsentierte Steffen Fricke das Full Paper „LLMs for Network Engineering Automation: State of the Art and Research Directions“.

Der Beitrag gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und Forschungstrends zum Einsatz von Large Language Models im Bereich Network Engineering. Im Fokus stehen insbesondere Möglichkeiten zur Automatisierung komplexer Konfigurations- und Managementaufgaben in industriellen Kommunikationsnetzen.

Auch in seiner Promotion beschäftigt sich Fricke mit dem Einsatz von KI im Bereich Echtzeitkommunikation. Ziel seiner Forschung ist die Entwicklung eines KI-gestützten Copiloten zur automatischen Konfiguration konvergenter Echtzeit-Kommunikationssysteme.

Austausch über aktuelle Entwicklungen in KI und Netzwerken

Neben den wissenschaftlichen Vorträgen bot die Konferenz zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Besonders die Diskussionen rund um KI-gestützte Netzwerkautomatisierung und zukünftige Kommunikationsinfrastrukturen eröffneten neue Perspektiven auf aktuelle Forschungsthemen.

Für Steffen Fricke war die Teilnahme zugleich die erste internationale Fachkonferenz. „Besonders spannend waren für mich die abwechslungsreichen Formate und der intensive Austausch mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Dabei wurde deutlich, wie dynamisch sich das Forschungsfeld rund um KI und Network Engineering aktuell entwickelt und welche wichtige Rolle internationale Vernetzung in der Forschung spielt“, resümiert er.

Ein besonderes Highlight war zudem das Social Dinner auf der Terrazza Caffarelli bei bestem Wetter und mit beeindruckendem Blick über die Stadt Rom.