News_1920x250_Detail

inIT-Forschung auf internationaler IEEE-Konferenz in Edinburgh vertreten

6G-Kommunikation für vernetzte Anwendungen der Zukunft

Dr. Mohsen Kazemian steht neben seinem wissenschaftlichen Poster zur Kanalvorhersage in hochmobilen 6G-Netzwerken auf der IEEE-Konferenz CSNDSP 2026.

Dr. Mohsen Kazemian präsentiert sein Forschungsposter zur KI-gestützten Kanalvorhersage für hochmobile 6G-Netzwerke auf der CSNDSP 2026.

Dr. Mohsen Kazemian präsentiert seinen wissenschaftlichen Beitrag vor einer Projektionsfolie während der IEEE-Konferenz CSNDSP 2026 an der University of Edinburgh.

Dr. Mohsen Kazemian stellt seinen Poster zur Kanalvorhersage in hochmobilen 6G-Netzwerken auf der CSNDSP 2026 vor.

Vom 15. bis 17. Juli 2026 präsentierte Dr. Mohsen Kazemian, Senior Researcher der Forschungsgruppe Computernetzwerke unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Jasperneite, aktuelle Forschungsergebnisse des inIT auf dem IEEE 15th International Symposium on Communication Systems, Networks and Digital Signal Processing (CSNDSP 2026) an der University of Edinburgh im Vereinigten Königreich.

Internationale Plattform für Kommunikationssysteme und Signalverarbeitung

Die CSNDSP zählt zu den etablierten internationalen IEEE-Fachtagungen im Bereich Kommunikationssysteme, Kommunikationsnetze und digitale Signalverarbeitung. Forschende aus Wissenschaft und Industrie diskutierten dort aktuelle Entwicklungen rund um drahtlose Kommunikation, Signalverarbeitung, Netzwerktechnologien sowie die nächste Mobilfunkgeneration 6G. Neben wissenschaftlichen Fachsessions bot das Programm Plenarvorträge international renommierter Expertinnen und Experten sowie vielfältige Möglichkeiten zum fachlichen Austausch.

inIT-Forschung zur KI-gestützten Kanalvorhersage für 6G

Auf der CSNDSP 2026 präsentierte Dr. Mohsen Kazemian gemeinsam mit Prof. Dr. Jürgen Jasperneite den Beitrag „A Conditional Variational Framework for Channel Prediction in High-Mobility 6G OTFS Networks“.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht ein neuartiger KI-basierter Ansatz zur Vorhersage von Funkkanälen in hochdynamischen 6G-Kommunikationssystemen. Die Forschenden entwickelten dafür ein Conditional Variational Autoencoder (CVAE)-Modell, das zukünftige Eigenschaften des Funkkanals bereits vor ihrer tatsächlichen Ausprägung prognostizieren kann. Dabei berücksichtigt das Verfahren sowohl physikalische Systemparameter als auch Unsicherheiten, die in schnell wechselnden Funkumgebungen auftreten.

Simulationen zeigen, dass der entwickelte Ansatz bestehende lernbasierte Verfahren insbesondere bei hohen Dopplerfrequenzen und längeren Vorhersagezeiträumen deutlich übertrifft. Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial des entwickelten Modells für eine zuverlässigere Vorhersage der Channel State Information in hochmobilen 6G-Szenarien.

„Mit unserem Ansatz möchten wir die Zuverlässigkeit zukünftiger 6G-Kommunikationssysteme in hochdynamischen Umgebungen verbessern. Die Konferenz bot eine ausgezeichnete Gelegenheit, unsere Ergebnisse mit internationalen Forschenden zu diskutieren und neue Impulse für die Weiterentwicklung KI-gestützter Kommunikationsverfahren zu gewinnen“, sagt Dr. Mohsen Kazemian.

Internationale Perspektiven auf die Kommunikation der Zukunft

Im Mittelpunkt der Konferenz standen aktuelle Entwicklungen für die nächste Mobilfunkgeneration. Zu den Highlights gehörten Plenarvorträge zu Fortschritten in der 6G-Kommunikation, KI-gestützten drahtlosen Netzwerken sowie energieeffizienten IoT- und Satellitenkommunikationssystemen. Ergänzt wurde das Programm durch Fachsessions zu Themen wie Machine Learning, Netzwerkoptimierung und zukünftigen Kommunikationsarchitekturen.

Zur Veröffentlichung von Dr. Mohsen Kazemian und Prof. Dr. Jürgen Jasperneite: https://arxiv.org/pdf/2601.03084

Autorin: Mona Marie Brinkmann