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inIT bringt Cybersecurity und Digitalen Produktpass in die Diskussion ein

Fokustag: KI in der Lebensmittelproduktion

In der Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass die Partnerschaft zwischen Wissenschaft und Unternehmen ein großer Treiber für Innovationen ist.

Philip Sehr stellte beim Fokustag „Künstliche Intelligenz in der Lebensmittelproduktion“ den Digitalen Produktpass am Beispiel der CinITo-Kaffeebar vor und diskutierte dessen Potenziale mit den Teilnehmenden.

Wie können Unternehmen Künstliche Intelligenz sinnvoll in der Lebensmittelproduktion einsetzen? Welche Potenziale bieten datengetriebene Anwendungen bereits heute – und welche Herausforderungen gilt es dabei zu berücksichtigen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Fokustag „Künstliche Intelligenz in der Lebensmittelproduktion“ am 7. Mai in der Future Food Factory OWL auf dem Innovation Campus Lemgo.

Die Veranstaltung brachte Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Praxisbeispiele und Zukunftsperspektiven rund um den Einsatz von KI in der Lebensmittelbranche zu beleuchten. Das inIT beteiligte sich mit mehreren Beiträgen am Programm.

KI und Cybersecurity gemeinsam denken

Prof. Dr. Henning Trsek, Leiter der Forschungsgruppe Vernetzte Automatisierungssysteme und Institutsleiter des inIT, beleuchtete in seinem Vortrag „Vom Hype zur Praxis: KI-Einflüsse auf die Cybersecurity in IT und OT“ die Auswirkungen von KI auf industrielle Kommunikations- und Produktionssysteme. Dabei zeigte er auf, welche Potenziale KI für die Automatisierung und Absicherung industrieller Prozesse bietet und welche neuen Anforderungen daraus für die Cybersicherheit entstehen.

„Die Frage ist heute nicht mehr, ob KI in Produktionsumgebungen eingesetzt wird, sondern wie wir ihren Einsatz sicher und verantwortungsvoll gestalten. Gerade an der Schnittstelle von IT und OT braucht es dafür neue Ansätze in der Cybersecurity“, so Prof. Dr. Henning Trsek.

Im Anschluss brachte Prof. Dr. Henning Trsek seine Perspektiven zudem in die Podiumsdiskussion „KI in der Lebensmittelproduktion: Alter Hut mit neuem Namen oder echte Chance?“ ein. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie und Wissenschaft diskutierte er über Potenziale, Herausforderungen und praktische Erfahrungen beim Einsatz von KI-Technologien.

Digitaler Produktpass am Beispiel der Kaffeeproduktion

Im Format „Match My Science“, bei dem aktuelle Forschungsprojekte in kurzen Pitches vorgestellt werden, präsentierte Philip Sehr aus der Forschungsgruppe Vernetzte Automatisierungssysteme den Digitalen Produktpass im Kontext von Lieferketten und Qualitätsmanagement.

Am Beispiel der CinITo-Kaffeebar erläuterte er den Digitalen Produktpass entlang der Kaffeeproduktion und zeigte, wie Informationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette digital erfasst, nachvollziehbar dokumentiert und verschiedenen Akteuren zugänglich gemacht werden können.

Die vorgestellten Ansätze basieren auf den Arbeiten des Forschungsprojekts DiPP (Digitaler Produktpass für zuverlässigen Informationsaustausch in der Supply Chain). Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung untersucht das Projekt, wie vertrauenswürdige und manipulationssichere Informationen entlang von Liefer- und Produktionsketten bereitgestellt werden können.

Großes Interesse am Demonstrator

Im Anschluss nutzten zahlreiche Teilnehmende die Gelegenheit zum direkten Austausch am Demonstrator. Im Mittelpunkt der Gespräche standen insbesondere die Potenziale des Digitalen Produktpasses für mehr Transparenz, Qualitätssicherung und Nachvollziehbarkeit in Produktions- und Lieferprozessen.

„Es bietet eine hervorragende Möglichkeit, Einblicke in die Arbeitsweisen der anderen zu gewinnen und unterschiedliche Herangehensweisen an Problemstellungen kennenzulernen“, sagt Philip Sehr über den Austausch mit den Teilnehmenden des Fokustags.

Mehr über den Fokustag erfahren:https://www.th-owl.de/news/artikel/detail/fokustag-in-lemgo-kuenstliche-intelligenz-in-der-lebensmittelproduktion/