Beim sechsten Konsortialtreffen des Forschungsprojekts GoProZero in Paderborn präsentierten die Projektpartner aktuelle Ergebnisse, diskutierten neue Ansätze und demonstrierten, wie sicherer Datenaustausch entlang industrieller Wertschöpfungsketten funktionieren kann.
Wie können digitale Technologien dazu beitragen, Produkte nachhaltiger und ressourceneffizienter zu gestalten? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Forschungsprojekt GoProZero. Am 22. Oktober 2026 kamen alle 14 beteiligten Partner aus Forschung und Industrie zum sechsten Konsortialtreffen beim Fraunhofer IEM in Paderborn zusammen, um aktuelle Ergebnisse auszutauschen und neue Impulse für die gemeinsame Forschungsarbeit zu entwickeln.
Die vierteljährlichen Treffen dienen dazu, den Projektfortschritt abzustimmen, Ergebnisse zusammenzuführen und Synergien zwischen den beteiligten Partnern zu schaffen. Zum Auftakt präsentierten die Projektteams den aktuellen Stand der verschiedenen Arbeitspakete und der sechs industriellen Leuchtturmprojekte.
Forschungsergebnisse im direkten Austausch
Im Mittelpunkt stand ein interaktiver Gallery Walk: Die Forschungspartner stellten erste Projektergebnisse anhand von Prototypen vor und diskutierten gemeinsam deren Potenziale und mögliche Verknüpfungen. Dabei entstanden neue Ideen, wie sich bestehende und zukünftige Forschungsergebnisse sinnvoll miteinander verbinden lassen.
„Die praktischen Ergebnisse zusammen mit dem persönlichen Austausch unter den Partnern sind eine ideale Möglichkeit, neue Synergien zu schaffen und sich gegenseitig zu ergänzen“, erklärt Natalia Moriz, Leiterin der am Projekt beteiligten Forschungsgruppe Vernetzte Automatisierungssysteme von Prof. Dr. Henning Trsek am inIT.
Sicherer Datenaustausch für nachhaltige Geschäftsmodelle
Das inIT beteiligt sich gemeinsam mit dem Fraunhofer IOSB-INA an GoProZero und forscht insbesondere zu digitalen Zwillingen und vernetzten Datenräumen. Ziel ist es, eine verlässliche und sichere Infrastruktur zu schaffen, auf deren Grundlage nachhaltige Geschäftsmodelle entwickelt und wirtschaftlich umgesetzt werden können.
Wie das konkret funktionieren kann, zeigte eine Live-Demonstration beim Konsortialtreffen: Dabei wurde vorgeführt, wie der sichere Datenaustausch zwischen zwei Beteiligten einer Wertschöpfungskette ausgehandelt und abgewickelt werden kann.
Im nächsten Schritt sollen die entwickelten Konzepte anhand eines industrienahen Anwendungsfalls in der SmartFactoryOWL umgesetzt und erprobt werden.
Mehr über das Projekt erfahren: GoProZero bei it's OWL | GoProZero am inIT
Autorin: Mona Marie Brinkmann
