Medizinische Dateninfrastrukturen

Café TEA: Technologie-Experimentier-Areal - Digitale Souveränität für Pflegebedürftige Personen im Alter

01.04.2026 bis 30.09.2026

Ausgangslage und Zielsetzung

Fehlende Kenntnisse und Kompetenzen im Umgang mit digitalen Technologien können dazu führen, dass ältere Menschen den Zugang zu neuen Versorgungsmöglichkeiten verlieren. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, sind niedrigschwellige Angebote erforderlich, die Wissen vermitteln, den Austausch fördern und den Zugang zu digitalen Technologien erleichtern. Im direkten Dialog mit der Zielgruppe sollen daher partizipative Formate entwickelt werden, die digitale Anwendungen im Gesundheitskontext verständlich und praxisnah vermitteln, die konkreten Bedarfe der Teilnehmenden berücksichtigen und ihre digitale Teilhabe langfristig stärken.

Die Entwicklung und Umsetzung dieser Ansätze erfolgt in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Lippe, den Gesundheitszentren Lügde und Oerlinghausen sowie der zugehörigen Krebsberatungsstelle.

Das Café TEA

Das „Café TEA“ bietet der Zielgruppe niedrigschwellige Möglichkeiten, sich digitale Kompetenzen im Gesundheitskontext anzueignen. Um langfristig geeignete Maßnahmen zu etablieren, sollen die verschiedenen Formate gemeinsam mit den betroffenen Personen erprobt und weiterentwickelt werden. Hierzu gehören insbesondere pflegende An- und Zugehörige sowie Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Im Mittelpunkt steht der praktische Umgang mit digitalen Anwendungen wie digitalen Pflegeanwendungen (DiPAs), digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs), der elektronischen Patientenakte (ePA) und Online-Angeboten zur Buchung von Arztterminen.

Veranstaltungs- und Beteiligungsformate

Das Café TEA bietet verschiedene Formate zur Vermittlung digitaler Gesundheitskompetenzen an. Dazu gehören digitale Sprechstunden, beispielsweise zu Online-Sprechstunden, der elektronischen Patientenakte und digitalen Gesundheitsanwendungen. Ergänzt wird das Angebot durch partizipative Formate wie Austauschrunden und Workshops sowie durch thematische Impulsvorträge.

Zielgruppen

Die Kernzielgruppe umfasst insbesondere Personen ab 60 Jahren. Ihre digitale Kompetenz soll gefördert werden, damit sie digitale Gesundheits- und Pflegeanwendungen wie DiGAs, DiPAs oder Online-Sprechstunden sicher und selbstständig im Alltag nutzen können.

Darüber hinaus richtet sich das Angebot an Menschen mit chronischen Erkrankungen, beispielsweise Krebs oder Demenz, sowie an pflegende An- und Zugehörige, die digitale Unterstützungsmöglichkeiten für den Pflegealltag kennenlernen und nutzen möchten.

Das Projekt wird gefördert durch:
TRiNNOVATION
Projektbeteiligte / Ansprechpartner: Dr. phil. Laura Moradbakhti
Projektmitarbeitende: Patrick Gaudl, B. Sc.
Gefördert durch