Nach sechs Wochen Forschungsluft im Sommer war für Marlon Marx noch nicht Schluss: Der Schüler des Lüttfeld Berufskollegs kehrte für weitere zwei Wochen ans inIT zurück und knüpfte dort direkt an sein erstes Forschungspraktikum an. Erneut arbeitete er in der Forschungsgruppe „Vernetzte Automatisierungssysteme“ von Prof. Dr. Henning Trsek am Genesis-Demonstrator – dieses Mal mit einem neuen Schwerpunkt: Netzwerksicherheit.
Netzwerkangriffe verstehen und Schutzmaßnahmen erproben
Während seines ersten Aufenthalts hatte sich Marlon bereits intensiv mit dem Demonstrator beschäftigt und dessen technische Möglichkeiten erweitert. Bei seinem erneuten Aufenthalt setzte er genau dort an, wo er zuvor aufgehört hatte. Betreut wurde er dabei dieses Mal von Alexander Toppka, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie der Demonstrator künftig auch für praktische Übungen zur Netzwerksicherheit genutzt werden kann. Dabei ging es unter anderem darum, verschiedene Netzwerk- und Angriffsszenarien nachzustellen, deren Auswirkungen nachvollziehbar zu machen und passende Schutzmaßnahmen zu erproben.
Ein Demonstrator mit vielen Einsatzmöglichkeiten
Damit wird der Genesis-Demonstrator zunehmend zu einer vielseitigen Plattform für Forschung und Lehre. Durch seinen modularen Aufbau eignet er sich nicht nur dazu, grundlegende Prinzipien moderner Automatisierungssysteme anschaulich zu vermitteln. Er kann künftig beispielsweise für Übungen zur Netzwerksicherheit eingesetzt werden.
Studierende können so direkt am System nachvollziehen, wie Komponenten miteinander kommunizieren, an welchen Stellen mögliche Schwachstellen entstehen und wie sich Systeme gegen Angriffe absichern lassen. Der Demonstrator verbindet damit technische Grundlagen mit praxisnahen Anwendungsfällen und kann je nach Fragestellung flexibel erweitert werden.
Vielleicht bald häufiger am inIT?
Dass Marlon nach seinem ersten Praktikum noch einmal ans inIT zurückgekehrt ist, kommt nicht von ungefähr: Die Arbeit im Forschungsumfeld und die Einblicke in die verschiedenen Themen am Institut haben ihm gut gefallen. So gut, dass er sich vorstellen kann, Studium und praktische Arbeit künftig miteinander zu verbinden.
Ob wir ihn deshalb bald noch häufiger am inIT begrüßen dürfen? Wir halten euch auf dem Laufenden!
Autorin: Mona Marie Brinkmann
