Was kann Künstliche Intelligenz heute wirklich – und wo liegen ihre Grenzen? Mit der öffentlichen Veranstaltung „#KI.AllesKlar!“ lud die KI-Akademie OWL Bürgerinnen und Bürger nach Bielefeld ein, um aktuelle KI-Themen verständlich, interaktiv und wissenschaftlich fundiert erlebbar zu machen.
Das Programm kombinierte Kurzvorträge, Diskussionen, Mitmachformate und eine große Demo-Area rund um Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. In Impulsvorträgen teilten Expertinnen und Experten ihre Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen im Bereich KI. Ergänzt wurde das Programm durch eine moderierte Paneldiskussion zu Chancen, Risiken und gesellschaftlichen Auswirkungen von KI sowie einen Science Slam rund um aktuelle Forschungsthemen.
inIT zeigt KI zum Ausprobieren
Auch das inIT war mit mehreren interaktiven Demonstratoren vor Ort vertreten und lud Besucherinnen und Besucher dazu ein, aktuelle KI-Technologien spielerisch selbst auszuprobieren und besser zu verstehen.
Mit Cycling4AI konnten Gäste selbst in die Pedale treten und erleben, wie viel Energie einzelne KI-Anfragen verbrauchen. Der Demonstrator machte sichtbar, dass auch digitale Anwendungen wie generative KI reale Ressourcen benötigen. Ko-Kreativ lud dazu ein, gemeinsam mit generativer KI kreative Bildwelten zu erschaffen und das Zusammenspiel von menschlicher Kreativität und KI-gestützter Bildgenerierung zu erkunden.
Mit IMPOSTER zeigte das inIT zudem, wie täuschend echt manipulierte Bild- und Videoinhalte inzwischen wirken können, und sensibilisierte für einen kritischen Umgang mit digitalen Medien.
Auch die KI-Fotobox stieß auf großes Interesse. Besucherinnen und Besucher konnten hier erleben, wie KI individuelle Porträts im Stil verschiedener Künstlerinnen und Künstler generiert und kreative Bildwelten erschafft.
Die Demonstratoren boten dabei nicht nur Raum zum Ausprobieren, sondern regten auch Gespräche über Chancen, Grenzen und gesellschaftliche Auswirkungen von KI an.
Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft
„Mit der Veranstaltung wollten wir KI verständlich, greifbar und offen diskutierbar machen. Besonders wertvoll war dabei die Vielfalt der Perspektiven aus dem Konsortium der KI-Akademie OWL – von Forschung über Demonstratoren bis hin zum direkten Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern“, erklärt Prof. Dr. Markus Lange-Hegermann.



