Vom 21. bis 23. September 2026 fand die 12. Internationale Konferenz des Netzwerks Technikfolgenabschätzung (NTA) an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) in Regensburg statt. Wissenschaftlicher Mitarbeiter Sebastian Becker, der zu den Arbeitsgruppen Betriebliche Informationssysteme unter Leitung von Prof. Jessica Rubart und Mathematik und Datenwissenschaften unter Leitung von Prof. Markus Lange-Hegermann gehört, präsentierte und diskutierte dort seine Forschung zu dem Projekt Smart Insect Rescue System (SmInReSy).
Die NTA-Konferenz
Organisiert wurde die Konferenz des Netzwerks Technikfolgenabschätzung (NTA) vom Institut für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung (IST), unterstützt vom Regensburg Center of Health Sciences and Technology (RCHST) und vom Regensburg Center for Artificial Intelligence (RCAI). Das Rahmenthema lautete „Gesellschaftlicher Wandel durch Künstliche Intelligenz? Wider die Orientierungslosigkeit".
Künstliche Intelligenz (KI) und deren gesellschaftliche Auswirkungen
Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie die Technikfolgenabschätzung auf die gesellschaftliche und politische Orientierungslosigkeit im Zuge des allgegenwärtigen KI-Einsatzes reagieren und Orientierung sowie Beratung bieten kann, etwa mit Blick auf Auswirkungen von KI auf Umwelt, Nachhaltigkeitsziele und SDGs. Die Konferenz bot damit eine Plattform für den interdisziplinären Austausch zwischen Technik-, Sozial- und Geisteswissenschaften.
Forschungsprojekt KI-basiertes Insektenmonitoring
Sebastian Becker hielt in der Session „Sensorik als Governance-Infrastruktur: Folgen KI-gestützten Umweltmonitorings“ den Eröffnungsvortrag mit dem Titel „Wingbeat-Sensorik als Governance-Infrastruktur: Wie KI-basiertes Insektenmonitoring Evidenz, Zuständigkeiten und Handlungsdruck erzeugt". Er stellte dem interessierten Fachpublikum seine Forschung aus dem Projekt SmInReSy (Smart Insect Rescue System) vor und diskutierte, wie sensorbasiertes, KI-gestütztes Insektenmonitoring nicht nur als Messtechnik, sondern auch als Infrastruktur für Governance-Prozesse im Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitskontext verstanden werden kann.
Wertvolle Rückmeldungen zur inIT-Forschung
Damit traf Sebastian Becker den Nerv der interdisziplinär angelegten Konferenz. Er erhielt von der wissenschaftlichen Community ein sehr hilfreiches Feedback zu seiner Forschung, insbesondere zu gesellschaftlichen, regulatorischen und ethischen Fragestellungen rund um KI-gestützte Umweltsensorik.
Sebastian Becker betont: „Besonders wertvoll war für mich neben dem interdisziplinären Austausch mit anderen Forschenden der Einblick in die Perspektiven der Technikfolgenabschätzung. Eine rundum gelungene Konferenz.“
Mehr zu dem TRiNNOVATION-Projekt Smart Insect Rescue System (SmInReSy) unter: www.insektenmonitoring.de

