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inIT übergibt KI-Energie-Ergometer an das Deutsche Museum Bonn

KI erfahrbar machen

Übergabe des Exponats (von links) an Ralph Burmester und Jörg Bradenahl vom Deutschen Museum Bonn durch Benedikt Lücke und Pranish KC

Das KI-Ergometer hat seinen Platz im Deutschen Museum Bonn gefunden.

Pranish KC (links) und Benedikt Lücke nach erfolgreicher Inbetriebnahme des Exponats

Wie viel Muskelkraft steckt in einem KI-generierten Video? Dieser Frage können Besucherinnen und Besucher des Deutschen Museums Bonn ab sofort sportlich auf den Grund gehen. Die Arbeitsgruppe Computernetzwerke unter Leitung von Prof. Dr. Jürgen Jasperneite des Instituts für industrielle Informationstechnik (inIT) der TH OWL hat einen interaktiven Demonstrator entwickelt und vor Ort offiziell übergeben.

Ein ganz besonderes Exponat

Künstliche Intelligenz (KI) ist in unserem Alltag allgegenwärtig, doch der enorme Energiebedarf, der hinter den Rechenprozessen steckt, bleibt meist unsichtbar. Um genau dafür ein Bewusstsein zu schaffen, hat inIT-Mitarbeiter Pranish KC im Rahmen der KI-Akademie OWL ein ganz besonderes Exponat konzipiert. Innerhalb der KI-Akademie OWL wird interdisziplinär erforscht, wie KI verantwortungsvoll, effizient und nachhaltig eingesetzt werden kann. Zusammen mit Benedikt Lücke wurde das fertige KI-Energie-Ergometer nun im Museum aufgebaut und einsatzbereit gemacht.

In sechs Levels von der Stromeinspeisung zum KI-Clip

Das Prinzip des Demonstrators ist denkbar einfach, aber sportlich fordernd: Die Museumsbesucher müssen in die Pedale treten, um elektrische Energie zu erzeugen. Insgesamt gilt es, sechs verschiedene Levels mit eigener Kraft im wahrsten Sinne des Wortes zu erfahren, die den steigenden Energiehunger moderner Technik veranschaulichen.

Die Skala reicht von einfachen Aufgaben wie dem Anschalten des PCs (Level 1) bis hin zur absoluten Königsklasse: der Generierung eines nur fünfsekündigen KI-Videoclips (Level 6). Wer dieses finale Level erreichen möchte, merkt schnell, wie viel physische Energie in den komplexen Algorithmen im Hintergrund steckt.

Inbetriebnahme weckt sofort den Ehrgeiz

Bei der offiziellen Inbetriebnahme und Übergabe durch die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter Pranish KC und Benedikt Lücke zeigten sich Ralph Burmester und Jörg Bradenahl von der Museumsleitung begeistert. Nach dem erfolgreichen Aufbau ließen es sich die Beteiligten und das Museumspersonal nicht nehmen, den Demonstrator direkt selbst auf Herz und Nieren zu testen. Dabei wurde sofort der sportliche Ehrgeiz geweckt: Schnell entbrannte ein humorvoller Wettbewerb um die Frage, wer es am schnellsten durch alle sechs Levels schafft.

Fortsetzung einer erfolgreichen Kooperation

Das KI-Ergometer ist bereits das zweite Exponat, das das Lemgoer Forschungsinstitut für das Deutsche Museum Bonn realisiert hat. Die erfolgreiche Zusammenarbeit soll auch in Zukunft fortgesetzt werden: Im Rahmen der Übergabe wurden bereits erste inspirierende Ideen für weitere gemeinsame Exponate und Demonstratoren geschmiedet, um komplexe Wissenschaft weiterhin verständlich und erlebbar zu machen.

Das KI-Ergometer steht ab sofort im Deutschen Museum Bonn bereit und wartet auf experimentierfreudige – und sportliche – Besucherinnen und Besucher!