Als einer der Autoren der Studie „Sensor-Trends 2030“ des AMA Verbandes für Sensorik und Messtechnik und der VDI, ist Prof. Dr. Volker Lohweg gefragter Experte zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) und Sensorik. In der Studie analysieren Experten und Expertinnen aus Forschung und Entwicklung zentrale Entwicklungen und Herausforderungen der Sensorik bis 2030. So wurde Prof. Lohweg auch in dem von Springer Professional geführten Interview „Sensoren der Zukunft liefern Entscheidungen statt Messwerte“ zu seiner Einschätzung über die neuesten Entwicklungen in der Sensorik befragt.
KI wertet Sensordaten aus
Schon seit geraumer Zeit können Sensordaten mit Hilfe von KI ausgewertet werden. Die Auswertung ist jedoch mit Latenzzeiten verbunden. Kombiniert man KI und Sensor in einer Einheit, oft sogar auf einem einzigen Chip, ergeben sich völlig neue Möglichkeiten. Durch die Reaktionen in Echtzeit liegen die Vorteile klar auf der Hand: Kostensenkungen, Energieeinsparung und Datensicherheit.
Entscheidende Millisekunden
Laut Prof. Dr. Lohweg, der die Forschungsgruppe Diskrete Systeme leitet, können Sekundenbruchteile entscheidend für die Verhinderung von kritischen Zuständen sein, da die vorausschauende Instandhaltung immer zeitkritischer wird. "Predictive Maintenance entwickelt sich zur Preventive Maintenance", bringt Lohweg es auf den Punkt.
Höhere Kosten – höherer Nutzen
Wird zusätzliche Rechenleistung in Sensoren integriert, verursacht das höhere Kosten. Doch laut Prof. Lohweg überwiegt der Vorteil der intelligenten Sensoren durch ihre höhere und zuverlässigere Leistung gegenüber den klassischen, zumal die neuartigen Sensoren immer günstiger hergestellt werden können. Lohweg sieht hier großes Potenzial, ebenso wie andere Expertinnen und Experten, für Produktionsmaschinen, Steuerungen und hochautomatisierte Fertigungslinien oder sicherheitskritische Anwendungen wie in Robotik, Medizintechnik oder Verkehrssystemen.
Link zum Interview von Springer Professional: https://www.springerprofessional.de/sensorik/kuenstliche-intelligenz/sensoren-der-zukunft-liefern-entscheidungen-statt-messwerte/51539360
Die Studie „Sensor-Trends 2030“ des AMA Verbandes für Sensorik und Messtechnik und der VDI kann hier kostenlos bestellt werden:https://sensortrends.ama-sensorik.de/
