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Parkinsonnetz OstwestfalenLippe+ wächst

Wie können Parkinsonerkrankte optimal versorgt werden?

Prof. Dr. Christoph Redecker vom Universitätsklinikum OWL präsentiert im CIIT die aktuellen medikamentösen Therapiemöglichkeiten bei einer Parkinsonerkrankung.

Patrick Gaudl stellt auf dem 9. Netzwerktreffen den aktuellen Forschungsstand der PD-Assist-App vor.

Hier wird trainiert: Kick-Boxen bei Parkinson.

Dieser Problemstellung widmet sich das Parkinsonnetz OstwestfalenLippe+, das sich vor knapp drei Jahren gegründet hat. In regelmäßigen Abständen kommt es zusammen, um sich über neueste Entwicklungen für eine bessere Versorgung der Menschen in der Region auszutauschen.

Starke Beteiligung am 9. Netzwerktreffen

Am 18. März 2026 fand das 9. Netzwerktreffen des Parkinsonnetzes OstwestfalenLippe+ im CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT)unter aktiver Mitwirkung der inIT-Arbeitsgruppe Diskrete Systeme unter Leitung von Prof. Dr. Volker Lohweg statt. Projektleiter Prof. Dr. Christoph Redecker hieß die mehr als 80 Gäste aus der Region herzlich willkommen. Der Chefarzt, Abteilung für Neurologie und Neurogeriatrie am Universitätsklinikum OWL, freute sich über die hohe Zahl der Teilnehmenden, denn zum einen war dies der höchste Wert seit der Gründung des Parkinsonnetzwerks vor drei Jahren, und zum anderen ist damit das Parkinsonnetzwerk in OWL das größte in Deutschland.

Multiprofessioneller Austausch in Arbeitsgruppen

Auch im aktuellen Meeting trafen sich wieder verschiedene Arbeitsgruppen zum intensiven Gespräch:

  • Kick-Boxen bei Parkinson

  • Freezing of Gait/ Freezing of Speech

  • Digitale Versorgung – Was gibt es Neues zur PD-Assist-App

In diesem Rahmen konnten sich die Beteiligten in multiprofessionellen Teams austauschen und spannende Einblicke in therapeutische Versorgungkonzepte sowie Sportangebote erhalten.

Die Arbeitsgruppe Diskrete Systeme unter Leitung von Prof. Dr. Volker Lohweg entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Lippe eine Parkinson-App, die den Alltag sowohl von Fachpersonal als auch Betroffenen erleichtern soll. Patrick Gaudl, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsgruppe, und Dr. Christoph-Alexander Holst, Forschungsgruppenleitung, stellten den aktuellen Stand der App-Entwicklung vor und nahmen wertvolle Rückmeldungen der Anwesenden mit.

Patrick Gaudl betont: „Der multiprofessionelle Austausch unterstützt uns wesentlich in der App-Entwicklung. So erhalten wir ein Verständnis dafür, was für die Parkinsonbetroffenen wirklich wichtig ist.“

Plenum und Ausblick

Abschließend wurden im Plenum die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen zusammenfassend präsentiert. Prof. Dr. Christoph Redecker schloss das erfolgreiche 9. Netzwerktreffen mit einem großen Dank an die Teilnehmenden und verwies auf die kommenden Netzwerktreffen im Jahr 2026.