Mit einem ersten internen Workshop ist das Forschungsprojekt KAMOS – Kooperative, Automatisierte und Vernetzte Mobilitätssysteme auf Straße und Schiene in die inhaltliche Arbeit gestartet. Das auf vier Jahre angelegte Vorhaben markiert einen wesentlichen technologischen Ausbau des Innovation Campus Lemgo und schafft neue Forschungs- und Erprobungsräume für die Mobilität der Zukunft.
KAMOS: Kooperation zwischen inIT, iFE und Partnern aus Wissenschaft und Industrie
KAMOS wird als gemeinsame Initiative des Instituts für industrielle Informationstechnik (inIT) und des Instituts für Energieforschung (iFE) gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie umgesetzt. Am Auftaktworkshop nahmen die projektbeteiligten Professoren Prof. Dr. Ulrich Büker, Prof. Dr. Jürgen Jasperneite und Prof. Dr. Thomas Schulte sowie aktuell und zukünftig beteiligte wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teil.
Ziel des Projekts KAMOS ist es, das kooperative Zusammenspiel unterschiedlicher Verkehrsteilnehmender – darunter automatisierte und nicht-automatisierte Fahrzeuge, Schienenverkehr, Radfahrende und Fußgängerinnen und Fußgänger – systematisch zu untersuchen und weiterzuentwickeln. Dafür werden reale Testszenarien mit digitalen Simulationen kombiniert, um neue Konzepte für eine sichere, effiziente und vernetzte Mobilität zu erproben.
Auf dem Innovation Campus Lemgo entsteht dazu im Zusammenhang mit der MonoCab-Campusbahn eine intelligente Kreuzung mit allen notwendigen technischen Einrichtungen.
Ideenfindung und gemeinsames Verständnis als Basis
Der Workshop diente als Auftakt für die initiale Ideen- und Konzeptionsphase. In interdisziplinären Runden wurden erste Anwendungsfälle, Forschungsfragen und technische Schwerpunkte diskutiert. Ziel war es, ein gemeinsames Verständnis für die Projektziele zu entwickeln und die Grundlagen für die weitere Zusammenarbeit zu legen.
Zum Auftakt des Projekts betont Prof. Dr. Ulrich Büker:
„KAMOS bietet uns die Chance, automatisierte und nicht-automatisierte Verkehrsteilnehmende in realitätsnahen Szenarien gemeinsam zu denken und zu erforschen – das ist ein echter Mehrwert für Forschung, Lehre und Transfer.“
Vernetzte Perspektiven von Beginn an
Ein besonderer Fokus lag auf der frühzeitigen Vernetzung der beteiligten Disziplinen und Arbeitsgruppen. Gerade in dieser frühen Phase ist der strategische und fachliche Austausch entscheidend, um tragfähige technische Konzepte und Schnittstellen zu entwickeln.
„Mit KAMOS entsteht auf dem Innovation Campus Lemgo eine leistungsfähige Infrastruktur für das spannende Feld der vernetzten Mobilität, von der vor allen Dingen Studierende der Informatik und Elektrotechnik sowie Doktoranden profitieren werden“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Jasperneite.
Nächste Schritte im Projekt KAMOS
KAMOS wird von mehreren Arbeitsgruppen am inIT getragen und bündelt Kompetenzen aus Automatisierung, Kommunikationstechnik und Mobilitätssystemen. Der eigentliche Projekt-Kick-off mit den beteiligten Partnern ist für Anfang März vorgesehen.
