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Einmal um die Welt: inIT auf internationalen KI- und Vision-Konferenzen in Neuseeland

inIT-Forschung zur KI-Sicherheit auf internationaler Bühne

Julian Knaup im Austausch mit internationalen Forschenden während der Poster-Session auf der PRICAI 2025.

Julian Knaup bei der PRICAI 2025 an der Victoria University of Wellington in Neuseeland.

Julian Knaup präsentiert auf der IVCNZ 2025 sein Paper „Fake Money, Real Threat: Fooling Wavelet-Based Banknote Authentication with AdvGAN“.

Im November 2025 war das inIT auf mehreren international renommierten Konferenzen an der Victoria University of Wellington in Neuseeland vertreten. Im Rahmen der Pacific Rim International Conference on Artificial Intelligence (PRICAI) sowie der Image and Vision Computing New Zealand (IVCNZ) wurden aktuelle Forschungsergebnisse zur Sicherheit KI-gestützter Banknotenprüfung vorgestellt. Ergänzt wurde das Programm durch die jährliche Konferenz der Artificial Intelligence Researchers Association (AIRA). Insgesamt nahmen rund 550 Forschende aus Wissenschaft und Industrie an der Konferenzwoche teil. 

Wissenschaftliche Beiträge auf PRICAI 2025 und IVCNZ 2025

Die PRICAI 2025 fand vom 17. bis 21. November 2025 statt und zählt zu den führenden internationalen Konferenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz im asiatisch-pazifischen Raum. In einer Poster-Session präsentierte Julian Knaup, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsgruppe “Diskrete Systeme” unter der Leitung von Prof. Dr. Volker Lohweg, seine Forschungsergebnisse zur Sicherheit wavelet-basierter Banknoten-Authentifizierungssysteme. Im Mittelpunkt standen moderne Bedrohungsmodelle wie adversarial attacks. Gezeigt wurde, wie sich mithilfe generativer KI – insbesondere Generative Adversarial Networks (GANs) – gezielte und realistische Manipulationen erzeugen lassen, die bestehende Prüfverfahren täuschen können, ohne für den Menschen sichtbar zu sein. Die Posterpräsentation stieß auf großes Interesse und führte zu zahlreichen fachlichen Gesprächen mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen KI-Sicherheit und Mustererkennung.

Die Ergebnisse wurden zudem auf der IVCNZ 2025 vorgestellt, die vom 19. bis 21. November 2025 stattfand und einen stärkeren Fokus auf Computer-Vision-Anwendungen legt. Dort hielt Julian Knaup einen wissenschaftlichen Vortrag zum Paper „Fake Money, Real Threat: Fooling Wavelet-Based Banknote Authentication with AdvGAN“, das die im Poster behandelten Ansätze vertiefte. Die Arbeiten entstanden gemeinsam mit Dr. Christoph-Alexander Holst und Prof. Dr. Volker Lohweg im Kontext des Projekts SAIL – SustAInable Life-cycle of Intelligent Socio-Technical Systems.

Internationaler Austausch und Konferenzrahmen

Neben dem wissenschaftlichen Programm bot die Konferenzwoche vielfältige Möglichkeiten zum internationalen Austausch. Ein gemeinsames Konferenzdinner mit traditioneller Haka-Aufführung unterstrich den kulturellen Rahmen der Veranstaltung und schuf Raum für informelle Vernetzung und fachliche Gespräche.

Beitrag zur internationalen Sichtbarkeit des inIT

Mit den Beiträgen auf PRICAI 2025 und IVCNZ 2025 stärkt das inIT seine internationale Sichtbarkeit im Forschungsfeld sicherheitskritischer und verlässlicher KI-Systeme. Die Arbeiten leisten einen wichtigen Beitrag zum Verständnis moderner Bedrohungsmodelle in der automatisierten Banknotenprüfung und zeigen auf, welche Risiken sich aus dem Einsatz generativer KI für bestehende Authentifizierungsverfahren ergeben.