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Digitale Assistenz für inklusive Arbeit: inIT auf der LWL-Messe der Inklusionsunternehmen

AMICO: Wie digitale Assistenzsysteme berufliche Teilhabe unterstützen

Mario Heinz-Jakobs (inIT) präsentierte zentrale Fragestellungen des Projekts AMICO und erläuterte Ansätze für adaptive digitale Assistenzsysteme.

Mario Heinz-Jakobs (inIT), Anja Große-Coosmann (wertkreis Gütersloh gGmbH) und Frank Schrapper (LWL) stellten das Projekt AMICO im Rahmen des Seminarprogramms der LWL-Messe vor.

Am Messestand des Projekts AMICO: Peter Przestrzelski und Andreas Lingenau (Bottroper Werkstätten gGmbH), Fabian Zodrow und Mario Heinz-Jakobs (inIT) sowie Anja Große-Coosmann (wertkreis Gütersloh gGmbH).

Am 11. März 2026 fand in der Messe Dortmund die LWL-Messe der Inklusionsunternehmen statt. Unter dem Motto „Inklusion entfaltet” präsentierten rund 120 Inklusionsunternehmen aus Westfalen-Lippe und dem angrenzenden Rheinland ihre Arbeit. Im Rahmen des Seminarprogramms stellten das inIT und seine Projektpartner das Forschungsvorhaben AMICO vor.

Vortrag zu digitaler Unterstützung im Arbeitsalltag

Mario Heinz-Jakobs, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Mensch-Technik-Interaktion unter der Leitung von Prof. Dr. mult. Carsten Röcker, hielt gemeinsam mit Anja Große-Coosmann (Wertkreis Gütersloh) und Frank Schrapper (LWL) einen Vortrag mit dem Titel: „AMICO: Digitale Assistenzsysteme, so individuell wie deine berufliche Teilhabe“.

Dabei ging es um die Frage, wie digitale Assistenzsysteme Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten im Arbeitsalltag unterstützen können – beispielsweise durch verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen, adaptive Hilfestellungen oder individuell angepasste Arbeitsabläufe.

Demonstrator macht Assistenzsystem erlebbar

Neben dem Vortrag präsentierte das Projektteam einen Demonstrator, der den praktischen Einsatz eines digitalen Assistenzsystems veranschaulicht. Interessierte konnten sich direkt vor Ort ein Bild davon machen, wie technische Unterstützung Arbeitsprozesse begleiten und Beschäftigte bei einzelnen Arbeitsschritten unterstützen kann. 

Der Demonstrator wurde von den Bottroper Werkstätten zur Verfügung gestellt. Das Messeteam – Peter Przestrzelski und Andreas Lingenau (Bottroper Werkstätten gGmbH), Fabian Zodrow und Anja Große-Coosmann sowie Mario Heinz-Jakobs – leitete Besucherinnen und Besucher an und stand für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Die Demonstration bot den Messegästen zudem die Möglichkeit, sich über konkrete Anwendungsszenarien auszutauschen und eigene Erfahrungen aus der Praxis einzubringen.

„Digitale Assistenzsysteme können dazu beitragen, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten ihre Aufgaben selbstständig ausführen können. Die LWL-Messe bot eine gute Plattform für den Austausch mit Inklusionsunternehmen und Fachleuten aus der Praxis“, betont Prof. Dr. mult. Carsten Röcker.

Weitere Informationen zum Projekt:
https://www.init-owl.de/forschung/projekte/detail/adaptives-assistenzsystem-zur-beruflichen-inklusion/